Mysteriös, dokumentarisch präzise und zutiefst schweizerisch – ein Film über den Wert der Dinge und die Vergänglichkeit ihres Besitzers.
Wer war der Mann, der tausende Immobilien besass und Kunstwerke nicht nach Prestige, sondern nach Intuition kaufte? "Die Hinterlassenschaft des Bruno Stefanini" blickt hinter die Kulissen der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG). Wir verlassen die polierten Museumssäle und betreten die vollgestopften Depots, in denen Bruno Stefanini sein Lebenswerk hortete – von Ritterrüstungen über wertvolle Gemälde bis hin zu skurrilen Alltagsgegenständen. Der Film liefert exklusive Einblicke in die Inventarisierung von über 100'000 Objekten; ein Mammutprojekt, das erst nach seinem Tod im Jahr 2018 richtig begann.
Am 15. März um 10:00 Uhr beleuchten wir den Kontrast zwischen dem Multimillionär, der im alten VW Käfer fuhr, und dem Visionär, der das kulturelle Erbe der Schweiz sichern wollte – mit anschliessendem Talk mit dem Regisseur (Thomas Haemmerli) sowie einem kleinen Apéro.
Regisseur